Holzboden & Designboden Verlegung
Verkauf, Verlegung und Renovierung aus einer Hand

SKJ Bodenverlegung

Alle Böden aus unserem Sortiment (Fertigparkett, Massivholzdielen, Laminat, Vinyl, Designböden) können Sie von uns verlegen lassen.

Verlegung mit Qualitätsanspruch

Wir achten darauf, dass der Untergrund korrekt vorbereitet wird (Ebenheitsprüfung, Stabilität, Feuchtigkeitsschutz) und dass bei der Verlegung alle Details, die für ein gutes Ergebnis notwendig sind, mit Sorgfalt ausgeführt werden. Dazu zählen:

  • Versatz der Stöße um mindestens 15 cm auf drei (nicht nur zwei) Reihen
  • Keine Dielenstöße unmittelbar vor der Türe / Durchgang (drei Reihen)
  • Wenn die Dielenbreite kein Vielfaches der Zimmerbreite ist, Aufteilung der Differenz auf beide Seiten des Raumes (mindestens 10 cm Breite rechts und links)
  • Ansägen der Sockelleisten gemäß des tatsächlichen Raumwinkels, zum Beispiel 45 Grad und 50 Grad für eine Ecke von 95 Grad.
  • Exaktes Ausgleichen des Untergrundes mit Spachtelmasse, damit der Boden bei schwimmender Verlegung (Laminat, Klickparkett) nicht nachgibt oder hohl klingt. Bei der Verklebung können kleinere Unebenheiten auch mit Klebstoff aufgefüllt werden.
  • Akklimatisierung bei Holzdielen in originalverschlossener Packung von mindestens einer Woche. Das beugt der Fugenbildung vor.

Untergrundvorbereitung

Kleberreste entfernen (Handfräse oder Einscheibenmaschine), Ebenheitsprüfung, lose Spachtelmasse entfernen (Altbau), Egalisierung durch Fließspachtel (hier von Ardex).


Möglichkeiten der Holzbodenverlegung

Holzböden können auf dem Untergrund verklebt werden oder schwimmend über einer Trittschalldämmung verlegt werden.

Generell ist zu beachten, dass der Boden eben ist (max. 3 mm auf 1 Meter) und dass der Boden zur Wand hin einen Abstand von 15 mm einhält, so dass der Boden bei Feuchtigkeitsschwankungen ausreichend Spielraum hat. 

Desweiteren ist auf einen sauberen Anschluss an Türschwellen zu achten. 

Türfutter/Türzargen können unterschnitten werden (optisch schöner, aber irreversibel) oder der Boden kann um das Türfutter herum verlegt werden. 

Verklebung eines Fußbodens

Bei der Verklebung eines Fußbodens müssen höhere Ansprüche an den Untergrund gestellt werden: 

  • Der Kleber muss auf dem Unterboden anhaften können, d. h. der Unterboden muss tragfähig sein
    (Alte Spachtelmassen, die lose sind sowie Klebereste müssen abgefräst werden.)
  • Der Unterboden darf sich nicht in sich bewegen, was z. B.  durch Risse im Unterboden angezeigt wird.

    (Risse müssen aufgefräst werden, Verbindungselemente werden eingesetzt und verharzt. Alternativ können Risse mit Glasfasergewebe, z. B. Uzin RR 203, überklebt werden, was besonders bei Fußbodenheizungen notwendig ist,)

  •  Die Parkettdielen müssen so eingesetzt werden, dass die Unterseite optimal mit dem Klebstoff benetzt wird, z. B. durch das SvedLock © System von Berg&Berg oder durch das Nut-Feder System. 

Schwimmende Verlegung eines Fußbodens

Bei der schwimmenden Verlegung ist zu beachten, dass die absperrende Wirkung des Klebstoffs gegen Wasserdampf und Feuchtigkeit aus dem Untergrund nach VOB durch eine Verlegefolie (Dampfbremse) ersetzt werden muss. Ansonsten kann Feuchtigkeit, die von unten nach oben steigt (vor allem über Kellern oder unbewohnten Räumen) in das Holz einwandern und dieses zum Quellen veranlassen. 

Über der Dampfbremse wird die Trittschalldämmung verlegt. 
Bei der Trittschalldämmung gibt es verschiedene Qualitäten und Dämmwirkungen, die nach dem vorhandenen Bedarf ausgewählt werden. 

Der wesentliche Vorteil einer schwimmenden Verlegung ist, dass Untergründe, die wegen ihrer mangelnden Stabilität nicht für eine Verklebung geeignet sind, nicht ausgetauscht werden müssen. Da der Boden keinen direkten Kontakt zum Unterboden hat, muss lediglich die Ebenheit gewährleistet sein und dass auf Dauer keine Spachtelmasse vom Unterboden abblättert. (Ansonsten hört man bei Belastung knirschende Geräusche.)

Verlegeplatte zur Aufwertung des Unterbodens

Durch Verlegeplatten wird auf einem ungeeigneten Unterboden ein belegereifer Untergrund erstellt. 

Ein Beispiel für eine Verlegeplatte ist die RenoTop Plus von der Firma Uzin. Diese hat nur 10 mm Aufbauhöhe, wird in zwei Ebenen verklebt und bringt 22 dB zusätzliche Schalldämmung. 

Eine andere Möglichkeit, einen belegreifen Untergrund zu konstruieren, besteht in der kreuzweisen Verklebung von zwei Lagen OSB - Platten. Jedoch ist hier die zusätzliche Aufbauhöhe ca. 50 mm.  

Verschraubung eines Holzbodens

Massive Holzdielen von mindestens 21 mm Stärke können auf einer Unterkonstruktion aus Holz verschraubt werden. 

Für die Verschraubung von massiven Holzdielen wird die Holzschraube mit Bohrkopf (oder vorbohren) über der Feder angesetzt und in die Unterkonstruktion eingedreht. Die nächste Diele wird danach mit der Nut über die Feder geschoben. 

Geeignete Unterböden für die Holzbodenverschraubung sind Lagerhölzer oder auch ein stabiler Dielenboden in Altbauten.

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