Parkett & Designboden Verkauf & Verlegung
Verkauf, Verlegung und Renovierung aus einer Hand

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) legen fest, wie Handwerker, Auftraggeber und Auftragnehmer in bestimmten Situationen handeln müssen, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten. 

In allen anderen Punkten, die in den AGB nicht erwähnt werden, gilt die VOB, Teil B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)

1. Allgemeines

Nachstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen sind Bestandteil von Verträgen mit SKJ Parkettpilot, Simon Junghahn, Haselsteinstr. 51, 71364 Winnenden.  

Abweichende Vereinbarungen haben nur Gültigkeit, sofern diese von beiden Seiten schriftlich vereinbart wurden.  

2. Gültigkeit der AGB

Bei Auftragserteilung von Bauleistungen gilt, sofern in den AGB nicht anders geregelt, die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil B (VOB / B) in der jeweils bei Vertragsabschluss gültigen Fassung.

3. Lieferungen

Lieferungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Auftragnehmers (SKJ Parkettpilot Simon Junghahn).

Speditionslieferungen:

Mängel an der Ware müssen so weit ersichtlich (Verpackungsbeschädigungen, transportbedingte Feuchteschäden) gegenüber der liefernden Spedition geltend gemacht werden und dem Auftragnehmer unverzüglich mitgeteilt werden.  

Lieferungen durch SKJ Parkettpilot Simon Junghahn

Bei Lieferungen durch den Auftragnehmer oder einen beauftragten Handwerker ist die Ware bei Anlieferung auf Verpackungsschäden zu prüfen. Die einwandfreie Lieferung ist zu quittieren, eventuelle Schäden sind schriftlich zu vermerken. 

4. Materialzahlungen

Soweit nicht anders vereinbart, ist für den Einbau bestimmtes Material spätestens nach der Anlieferung an dem für den Einbau bestimmten Ort und auf jeden Fall vor dem Einbau vom Auftraggeber bezahlt werden.  

5. Ausführungsfristen

Fristen beginnen zu laufen, wenn die bauseitigen Voraussetzungen für den Beginn der Arbeiten gegeben sind. 

Nicht durch den Auftragnehmer zu verantwortende Verzögerungen bewirken, dass die Fristen verschoben werden und erst zu laufen beginnen, wenn die Voraussetzungen für die Auftragserfüllung gegeben sind. 

Häufige Verzögerungsgründe sind: 

  • notwendige Vorarbeiten (zum Beispiel Estrichleger), 
  • verzögerte vorrangige Gewerke (zum Beispiel Maler, Stuckateur, Elektriker), 
  • Trocknungszeiten (nach Abschluss der Maler- und Stuckateurarbeiten ist die Luftfeuchtigkeit oft zu hoch für Holzböden, Estriche müssen durchgetrocknet sein und mit einer CM-Messung überprüft werden.) 
  • ungeeignete klimatische Bedingungen (zum Beispiel zu niedrige Temperatur / keine Heizung, zu hohe Luftfeuchtigkeit / lange Regenperioden).

6. Höhere Gewalt

Bei Verzögerungen der Auftragserfüllung durch höhere Gewalt oder durch unverschuldetes Unvermögen auf Seiten des Auftragnehmers, wie zum Beispiel Krankheit oder ausfallende Lieferungen, ist der Auftragnehmer nicht haftbar.  

7. Bauseitige Voraussetzungen

Strom, Wasser, Sanitäre Anlage

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart muss die Mitbenutzung von Stromanschlüssen und Wasseranschlüssen gewährleistet sein.  

Eine sanitäre Anlage für unsere Handwerker (Toilettenmitbenutzung oder externe Toilette) muss, soweit nicht anders vereinbart, zur Verfügung gestellt werden.

Andere Gewerke

Die zu bearbeitenden Flächen müssen frei zugänglich und trocken sein. 

Durch andere Gewerke darf keine übermäßige Staubentwicklung auf der Baustelle verursacht werden, da die Kleber für Fußböden und Parkett schon bei kleinen Mengen Staub nicht mehr ausreichend auf dem Untergrund haften. 

Übermäßige Mengen an Staub bedeutet, dass der Verlegebereich durch das Anbringen einer Folientür nicht nicht zuverlässig vor Verschmutzungen geschützt werden kann. 

Während der vertraglich vereinbarten Leistungen dürfen die zu bearbeitenden Räume nicht von anderen Gewerken genutzt werden, da dadurch Beschädigung an den Materialien entstehen können. Davon ausgenommen sind nur Arbeiten von Gewerken, die vorher schriftlich vereinbart wurden.  

Klimatische Bedingungen

Für die Verlegung von Holzböden und anderen Bodenbelägen wie Laminat, Vinyl, Kork oder Linoleum müssen bestimmte klimatische Anforderungen erfüllt sein.  

Zu diesen Voraussetzungen gehören: Feuchtigkeit des Untergrundes, Luftfeuchtigkeit, Temperatur des Untergrundes, Lufttemperatur.  

Entscheidend sind immer die Angaben des Herstellers der verwendeten Materialien laut technischem Merkblatt und Verlegeanweisung. 

8. Zusatzleistungen, Nachträge

Zusatzleistungen, die nicht im Angebot vereinbart waren aber im Laufe der Arbeiten vereinbart wurden, sog. Nachträge, werden schriftlich verfasst und von beiden Seiten unterschrieben.  

9. Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ist zehn Werktage nach Rechnungsstellung fällig ohne Abzug (Skonto) zu bezahlen. 

Wir gewähren 3 % Skonto bei Überweisung innerhalb von drei Werktagen. 

Maßgeblich ist der Tag des Zahlungseingangs. 

10. Abschlagszahlungen

Teilleistungen

Für in sich abgeschlossene Teilleistungen kann eine Abschlagszahlung berechnet werden. Die Höhe der Abschlagszahlung entspricht dem im Angebot vereinbarten Betrag für die erbrachten Leistungen.

Auf Wunsch kann ein Abnahmetermin für die Teilleistungen vereinbart werden, bevor die Abschlagszahlung in Rechnung gestellt wird. Die Abnahme muss dafür spätestens innerhalb von zwei Werktagen nach Fertigstellung der Teilleistung erfolgen.

Nicht rechtzeitig bezahlte Teilleistungen

Werden Teilleistungen nicht fristgerecht bezahlt, so wird die Arbeit eingestellt bis die Zahlung erfolgt ist. Für hierdurch entstehende Verzögerungen übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung finanzieller oder rechtlicher Art.

Der Auftragnehmer hat das Recht, den Arbeitsvertrag wegen nicht bezahlter Teilleistungen zu kündigen. Dem Auftraggeber / der Auftraggeberin entstehen dadurch keine Schadenersatzansprüche.

Fristverlängerung wegen nicht rechtzeitig bezahlter Teilleistungen

Die im Angebot vereinbarten Fristen und Termine zur Fertigstellung verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Arbeiten wegen nicht rechtzeitig bezahlter Teilleistungen eingestellt werden.

12. Nachtragsarbeiten

Nachtragsarbeiten, siehe "§ 8. Zusatzleistungen, Nachträge" werden sofort nach Leistungserbringung als Teilleistung abgenommen und abgerechnet. Es gelten die allgemeinen Zahlungsvereinbarungen. 

13. Verzugszinsen 

Verzugszinsen entstehen nach Fälligkeit in Höhe von fünf Prozent über dem Basiszinssatz. 

14. Stundenlohn

Wird eine Arbeitsleistung nach Stundenlohn erbracht, so werden dem Auftraggeber täglich die benötigten Stunden per E-Mail vorgelegt. Sofern nicht am darauf folgenden Werktag widersprochen wird, gelten die Arbeitsstunden als anerkannt.

15. Bauabnahme

Sollte eine Bauabnahme durch den Bauherren / die Bauherrin nicht möglich sein, kann ein Bevollmächtigter / eine Bevollmächtigte bestimmt werden.

Erfolgt die Bauabnahme durch Verschulden der Bauherrin / des Bauherren nicht spätestens nach 4 Kalenderwochen, so gilt die Arbeit als abgenommen.

Für die Beurteilung von Fussböden gilt bei uns die VOB Teil B: Fussböden werden stehend und mit dem Lichteinfall beurteilt (kein Gegenlicht). Unregelmäßigkeiten bei Streiflicht sind kein Reklamationsgrund.

15. Nachbesserung

Der Auftragnehmer hat ein Recht auf Nachbesserung.  

Für die Dauer der Nachbesserung darf der Auftraggeber den Betrag einbehalten, der den durchschnittlichen Kosten für die Nachbesserungsarbeiten durch einen ordentlichen Handwerksbetrieb entspricht.  

Bei Nachbesserungen durch einen anderen Betrieb als dem Auftragnehmer (SKJ Parkettpilot Simon Junghahn) legt der Aufraggeber dem Auftragnehmer nach Abschluss der Arbeiten die Rechnung über die Arbeiten vor. Diese Rechnung wird mit den laut Angebot vereinbarten Kosten verrechnet. 
Der Differenzbetrag ist innerhalb von 10 Kalendertagen zu überweisen. Es zählt der Tag des Geldeingangs. 

Sollten die Kosten für die Nachbesserungen durch einen anderen Betrieb als dem Auftragnehmer höher sein als im Angebot veranschlagt, überweist die Firma SKJ Parkettpilot Simon Junghahn den Differenzbetrag innerhalb von 10 Werktagen auf das Konto des Auftraggebers. Es zählt der Tag des Geldeingangs.

16. Gewährleistung

Die Gewährleistungsdauer sowie Nacherfüllungsrechte des Auftragsnehmers werden nach VOB geregelt und gelten, so weit nicht anders vereinbart, 5 Jahre.

Die Gewährleistungsfrist beginnt mit Abnahme der Baumaßnahme.  

Ist eine Bauabnahme wegen der Abwesenheit des Bauherren / der Bauherrin nicht innerhalb von 4 Kalenderwochen möglich, beginnt die Gewährleistungsfrist 4 Kalenderwochen nach Rechnungstellung. 

Die Gewährleistungsfrist beginnt spätestens mit der Nutzung, zum Beispiel Vermietung oder Einzug.

17. Gewährleistungsausschluss

Die bei Abschleifarbeiten entstehenden Vibrationen können schlecht haftende Holzteile vom Untergrund ablösen und Nägel bei Nagelparkett lockern.

Bei Abschleifarbeiten an Holzböden schließen wir die Gewährleistung für sich lösende Holzteile aller Arten grundsätzlich aus.

18. Warenretouren

Der Auftraggeber protokolliert die Vollständigkeit und den einwandfreien Zustand der Ware, bevor er diese der Spedition übergibt. Der Nachweis kann über fotografische Aufnahmen erfolgen, aus denen die Menge und der Zustand der versendeten Waren hervorgeht.

19. Verbraucherschlichtung, Information gemäß § 36 VSBG

Die Firma SKJ Parkettpilot Simon Junghahn ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

19. Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.  

Der Gerichtsstand ist Stuttgart.  

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